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Erste-Hilfe-Ausbildung für Schülerinnen und Schüler der IGS Obernkirchen

Am Mittwoch, dem 13. Dezember, absolvierten zwölf engagierte Schülerinnen und Schüler der Klassen 7-9 der IGS Obernkirchen eine ganztägige Erste-Hilfe-Ausbildung im Rahmen der Schulsanitätsdienst AG. Unter der Leitung von Ausbilder Sebastian Sander erwarben sie umfassende Kenntnisse, angefangen beim Eigenschutz bis hin zu lebensrettenden Maßnahmen.

Die Schulung umfasste Themen wie die stabile Seitenlage, Unterschiede zwischen Verbandkasten und Betriebsverbandkasten, Krankheiten, Verletzungen sowie das Anlegen verschiedener Verbände. Sebastian Sander betonte die Bedeutung von Teamarbeit im Bereich der Ersten Hilfe, die die Schülerinnen und Schüler in zahlreichen praktischen Übungen unter Beweis stellten.

Besonders beeindruckend war, dass zwei Schülerinnen spontan die Rollen tauschten und ihren Mitschülerinnen und Mitschülern den „Donut“-Verband vorführten, der bei der Erstversorgung bei Fremdkörpern Anwendung findet. Neben den Erste-Hilfe-Kenntnissen erhielten die Teilnehmer auch Einblicke in interessante Tools wie die what3words-App zur genauen Standortbestimmung.

Ein kreativer Ansatz wurde bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung gewählt, bei der die Schülerinnen und Schüler den Rhythmus mit bekannten Songs wie „Atemlos“ von Helene Fischer beibehielten. Sebastian Sander lobte das außergewöhnliche Engagement der Teilnehmer und bedankte sich dafür, dass sie über das normale Maß hinaus Verantwortung übernehmen.

Die neuen Schulsanitäterinnen und -sanitäter brachten am Ende ihres Ausbildungstages den Wunsch nach einem automatisierten externen Defibrillator (AED) an der Schule zum Ausdruck, nachdem sie spielend leicht den Umgang mit einem AED erlernt hatten. Dabei wurde klar, dass auch Kinder und Jugendliche damit mühelos umgehen können. Ihr Ziel? Die IGS Obernkirchen „herzsicher“ zu machen.

 

(Agnes Le Lan)

 

 
 

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