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Individuelle Leistungsbewertung

Kombination aus Lernentwicklungsbericht (Allgemeiner Teil + Fachspezifische Bemerkungen) sowie Notenzeugnis

Die Schüler, die ab 2014 an der IGS Obernkirchen eingeschult werden, bekommen von der 5. Klasse bis zur 8. Klasse zu den Halbjahreszeugnissen individuelle Rückmeldungen zu ihren Leistungen in Form eines Lernentwicklungsberichtes, der aus einem Allgemeinen Teil sowie aus fachspezifischen Bemerkungen besteht.  Der Allgemeine Teil beschreibt die Situation in der Klasse und jedes Einzelnen sowie gemeinsame Klassenaktivitäten. Zusätzlich werden Rückmeldungen zum Sozialverhaltes des Kindes gegeben. Neben dieser Rückmeldung werden in den fachspezifischen Bemerkungen Bezüge zum Arbeitsverhalten in den jeweiligen Fächern hergestellt sowie bereits erreichte Kompetenzen dargestellt, Erwartungen und Wünsche an die Kinder formuliert. Außerdem erhalten die Kinder ein Notenzeugnis.

Ab Klasse 9 werden Notenzeugnisse erstellt.

Anstelle von Noten erhalten die Schüler, die bis 2013 eingeschult wurden, bis zur achten Klasse individuelle Leistungsbewertungen. Ca. sechs Wochen vor Halbjahresende wird von den Klassenlehrern ein Schülersprechtag durchgeführt. Nach einer schriftlichen Selbsteinschätzung der Schüler wird ein Gespräch geführt und eine gemeinsame Zielsetzung schriftlich formuliert.

 

Lernen im Klassenverband

Der Klassenverband ist während der Schulzeit eine der wichtigsten Bezugsgruppen eines Kindes. Hier verbringt es viel Zeit, es lernt, sucht und findet Freunde. Da es an der IGS kein Sitzenbleiben gibt, kann der Klassenverband bis zum zehnten Schuljahr erhalten bleiben.

Das Klassenklima spielt eine entscheidende Rolle für das Wohlbefinden jedes Einzelnen und beeinflusst so auch den Lernerfolg. Deshalb gibt es eine Reihe von Angeboten, wie zum Beispiel das Sozialtraining, Klassenrat, Kennenlerntage in Klasse 5, Aktivitäten innerhalb und außerhalb der Schule.

Nur in Wahlpflichtkursen ab Klasse 6 bzw. Fächern mit äußerer Differenzierung ab Klasse 9 lernen die Schüler stundenweise in anderen Gruppenzusammensetzungen.

Freiarbeit

Im Rahmen der Freiarbeit haben die Schüler die Möglichkeit, Themen ihrer Wahl zu bearbeiten. Sie können Inhalt, Umfang, Arbeitspartner, Arbeitsformen und Lernprodukt frei wählen. Dazu gehört auch das selbstständige Aufsuchen von Lernorten außerhalb des Klassenraums. Eine Präsentation der Ergebnisse vor der Klasse soll der Abschluss sein. Um die Qualität der Arbeiten zu steigern, werden in diesem Rahmen Arbeitstechniken wie Recherchieren in Büchern und im Internet, Texte markieren und strukturieren, Präsentationsformen, Plakatgestaltung, einen Vortrag halten, u.v.m. eingeübt.

Kooperatives Lernen und Methodentraining

Wir legen großen Wert auf kooperative Lernformen, da mithilfe dieser Methoden Gruppenarbeit effektiver gestaltet werden kann. Ergänzend werden den Schülern Lern- und Arbeitstechniken vermittelt, damit sie selbstständig die Qualität ihrer Lernprodukte weiterentwickeln können.
Das “Curriculum Lernkompetenzen” beinhaltet die wichtigsten Schwerpunkte, die die Schüler in den verschiedenen Jahrgängen bearbeiten sollen. In regelmäßigen Abständen werden sogenannte “Lernen-lernen-Tage” durchgeführt, an denen sie systematisch an die verschiedenen Lern- und Arbeitstechniken herangeführt werden. In den Fächern werden diese dann aufgegriffen und angewendet.

Hausaufgabenregelung

Hausaufgaben im herkömmlichen Sinn gibt es bei uns nicht. Die Wochenplanaufgaben dienen dazu, den Unterrichtsstoff zu festigen bzw. eine Selbstkontrolle über eingeführte Unterrichtsinhalte durchzuführen. Dennoch kann es vorkommen, dass die Schüler Material oder Informationen von zu Hause mitbringen sollen. Für die Fremdsprachen müssen Vokabeln allerdings auch zu Hause geübt werden, wenn die Zeit in der Schule dafür nicht ausgereicht hat. Auch für die Vorbereitung von Lernkontrollen ist es notwendig, zu Hause zu arbeiten.
Um auch das selbstständige Lernen zu Hause zu üben, werden ab Jahrgang 9 regelmäßig Hausaufgaben aufgegeben. Dies dient unter anderem der Vorbereitung auf den weiteren Bildungsweg.

Fördern und Fordern

Wie im Abschnitt Differenzierung unter dem Kapitel Pädagogisches Konzept erwähnt, bearbeiten die Schüler im Fachunterricht auf sie zugeschnittene Arbeitsaufträge. Weiterhin werden die Aufgabenstellungen in den Wochenplänen den Leistungsmöglichkeiten der Schüler angepasst.

Darüber hinaus wird im ersten Halbjahr der fünften Klassen eine Lernstandserhebung in den Fächern Deutsch und Mathematik vorgenommen. Bei erheblichen Defiziten wird Förderunterricht in angeboten.